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Modul 03 - Vertiefungschwerpunkt Städtebau

Die Biennale der urbanen Landschaft

Landscapes for uncertainties
Visionen und Konzepte für die grüne Stadt der Zukunft

Die Biennale der urbanen Landschaft beschäftigt sich intensiv mit der Vision und der konkreten Gestalt der grünen Stadt der Zukunft. Auch wenn Ideen und Beispiele bereits vorhanden sind, ist es weiterhin nötig, die Erkenntnisse weiterzudenken, an die jeweiligen spezifischen örtlichen Gegebenheiten anzupassen, und dennoch auch für ungewisse Zukünfte die bestmöglichen Rahmenbedingungen zu schaffen.

Städte sind und bleiben die Orte, in denen sich immer mehr Menschen aufhalten und mit Ihrem Lebensstil auch einen wesentlichen Teil an Ressourcen und Energie verbrauchen. Diese Lebensweise hat Auswirkungen im globalen Maßstab. Die Degradierung unserer Landschaften hat dazu geführt, dass auch Tiere mehr und mehr Zuflucht in Städten suchen und sich die Biodiversität in den urbanen Raum verlagert. Die bereits spürbaren Veränderungen des Klimas treffen dabei in unseren Städten auf wenig resiliente Systeme und Infrastrukturen, die mit Trockenheit, Hitze oder auch starkem Regen schnell überfordert sind und damit auch Ihre Lebensqualität verlieren können.

Der aktuelle IPCC Bericht betont noch einmal deutlich, dass diese schon bekannten Veränderungen schneller und wirksamer eintreten, als noch vor einigen Jahren vorhergesagt. Mit dem Klimaanpassungsgesetzt hat das Land NRW schon die Weichen gestellt, die eine Transformation der Städte zu einer Aufgabe der Daseinsvorsorge macht. Aber wie kann eine Stadt und eine Metropolregion aussehen, die der Zukunft auch nachfolgender Generationen gerecht wird? Welche Leitplanken braucht eine Region, um mehreren Millionen Menschen auch für nächsten Generationen eine gute Lebensgrundlage zu bieten? Unter dem Motto #thinklandscape fordern wir dazu auf, unsere Städte in einem Perspektivwechsel und einem Paradigmenwechsel zu hinterfragen und neu zu entdecken.
 

Workshop-Woche vor Ort (19. -23. September 2022)

Studenten von drei Hochschulen werden vor Ort in interdisziplinären Teams von Montag bis Freitag zusammenarbeiten und anschließend Ihre Ergebnisse präsentieren:

  1. RWTH Aachen: Internationaler Studiengang Transforming City Regions, Lehrstuhl für Städtebau und Entwerfen und Institut für Städtebau und europäische Urbanistik, Prof’in Christa Reicher
  2. TU Dortmund: Fakultät:Raumplanung, Fachbereich Städtebau, Bauleitplanung und Prozessgestaltung, Prof’in Renèe Tribble
  3. TH OWL, Fachbereich Landschaftsarchitektur und Umweltplanung, Prof’in Ute Aufmkolk

 

Aufgabe:
Ruhr +100: Design for urban uncertainties

Im aktuellen IPCC Bericht werden deutlich die Rahmenbedingungen für die Transformation der Städte herausgestellt, in denen 2050 schon 2/3 der Weltbevölkerung leben werden: Naturbasierte und ingenieurwissenschaftliche Ansätze müssen zusammen mit sozialen und ökonomischen Konzepten entwickelt werden, um dem Klimawandel gerecht werden zu können. Dabei spielen integrierte grüne und blaue Infrastrukturen, urbane Landwirtschaft und Kreislaufwirtschaft eine zentrale Rolle und bieten einen profunden Handlungsraum für die Verbesserung von Resilienz, Gesundheit, sozialer Strukturen und der Ökosysteme.

Nach einem Rundgang durch das Quartier Gelsenkirchen Ückendorf und einem Ausblick über die Region von der Halde Rheinelbe diskutieren und arbeiten die Teilnehmer ausgehend von diversen Perspektiven und nach verschiedenen Inputs an konkreten Herausforderungen.

Es werden Konzepte und Lösungen gesucht, die soziale, ökologische und ökonomische Verbesserungen in einer lebenswerten und resilienten Stadt verbinden, und damit Rahmen und Raum für mögliche zukünftige Entwicklungen und positive Perspektiven auch für die nächsten Generationen bieten. Ausgehend von den aktuellen globalen und lokalen Fragestellungen und den realen örtlichen Rahmenbedingungen des Quartiers Ückendorf als ein Teil einer der größten Metropolen Europas sollen Fragestellungen entwickelt und bearbeitet werden, die Gestaltungsmöglichkeiten für mögliche Zukünfte mit einer langfristigen Perspektive und in einer individuellen Auseinandersetzung formulieren.

Die Veranstaltung ist teilnahmebeschränkt.

Belegungsfrist:
An-/Abmeldung mit Windhundverfahren

M.Sc. Raumplanung (2012):
Voraussetzung für den Abschluss  ist der Nachweis der erfolgreichen aktiven Mitarbeit nach §19 MPO. Daran werden folgende Anforderungen gestellt: Präsentation auf der Grundlage einer schriftlichen Ausarbeitung. Darüber hinaus können als teilnehmenden Studierenden eine Prüfung (Teilleistung) ablegen. Diese wird nach Modulhandbuch erbracht.

Ablauf

  • Montag: Ankommen und Gruppenbildung, Abends Get-Together am Festivalzentrum.
  • Dienstag bis Donnerstag: Arbeitsphase, je Tag min. ein Input/Workshop von Partnern vor Ort, ansonsten eigenständiges Arbeiten. 
  • Freitag: Vorbereitung der Präsentation und öffentliche Präsentation.

LSF

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 15- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

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Die Einrichtungen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark.

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