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Modul 03 - Vertiefungsschwerpunkt Städtebau

Der Bebauungsplan als Instrument der Qualitätssicherung im Städtebau

Im Zentrum der Veranstaltung steht der Bebauungsplan, der als kommunale Satzung das zentrale Instrument im Baugesetzbuch zur planungsrechtlichen Steuerung, Umsetzung und Sicherung städtbaulicher Planungen ist. Das Seminar beschäftigt sich mit den Möglichkeiten und Grenzen der planungsrechtlichen Sicherung städtebaulicher Zielsetzungen. Anhand von Fallbeispielen aus der Praxis werden Inhalte und Verfahrensregeln des Baugesetzbuch erläutert. Diese werden in praktischen Übungen zur planungsrechtlichen Steuerung der verschiedenen Nutzungsarten der Baunutzungsverordnung vertieft.

Wesentliches Ziel ist dabei die Vermittlung von Grundlagen für die eigenständige Bearbeitung von Bebauungsplänen. Im Rahmen dieses Seminars werden die gestalterischen Möglichkeiten und gesetzlichen Grenzen zur Sicherung städtebaulicher Qualitäten durch Festsetzungen eines Bebauungs¬planes diskutiert.

Ergänzend zu den Inhalten und rechtlichen Grundlagen des Bebauungsplanes werden auch die Umsetzung fachgesetzlicher Vorgaben (Immissionsschutz, Wasserrecht, Naturschutz etc.) sowie die Möglichkeiten zur rechtlichen Sicherung denkmalwerter städtebaulicher Strukturen betrachtet.

Die Veranstaltung ist teilnahmebeschränkt. Das Anmeldeverfahren für alle Veranstaltungen findet zu Semesterbeginn statt. Informationen und Fristen werden auf der Homepage der Fakultät, per E-Mail und in der Informations- und Einführungsveranstaltung vor Vorlesungsbeginn bekanntgegeben.

M.Sc. Raumplanung (2012): Die Veranstaltung ist teilnahmebeschränkt.  Für den Abschluss  ist der Nachweis der erfolgreichen aktiven Mitarbeit nach §19 MPO. Daran werden folgende Anforderungen gestellt: Regelmäßige und aktive Teilnahme wird vorausgesetzt. Die Konzepte eines eigenen städtebaulichen Entwurfes sollen bauleitplanerisch umgesetzt und als Bebauungsplanentwurf mit Begründung ausgearbeitet werden. Ein eigener städtebaulicher Entwurf für die Umsetzung als B-Plan wird benötigt. Die Studienleistung soll in Gruppen mit maximal zwei Studierenden erstellt werden.

Lerninhalte

Im Einzelnen werden in dieser Veranstaltung behandelt:

  • Festsetzungsmöglichkeiten nach dem Baugesetzbuch
  • Inhalte der Baunutzungsverordnung (BauNVO)
  • Spezifische Probleme bei der Steuerung verschiedener Nutzungsarten der BauNVO
  • Möglichkeiten zur Sicherung von Gestaltqualität
  • Planungsrechtliche Umsetzungsstrategien
  • Herangehensweise zur Erarbeitung eines Bebauungsplanes

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 15- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

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Die Einrichtungen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark.

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