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Baukultur.NRW | Frau im Bau: Weltfrauentag 2023

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Frau im Bau | Lillith Kreiß, Baukultur Nordrhein-Westfalen

 

„Wer hat eine Stimme und wer darf sprechen? Was ist relevant und wer entscheidet darüber?“, fragt Karin Hartmann in „Schwarzer Rolli, Hornbrille“. Anlässlich des Weltfrauentages am 8. März haben wir Frauen gefragt, wie es um Chancengleichheit in der Baubranche steht, und was es braucht, um eingeübte Strukturen aufzubrechen.

 

Kompetenzen und Netzwerke

„Fragt nach unseren Kompetenzen, nicht nach dem Geschlecht!“, fordert Ariane Breuer, Gründerin der Leerstandslotsen und Mitinitiatorin von Die Stadtretter. Katja Domschky, Architektin und Beraterin mit acube merkt an, dass Chancengleichheit selbst 2023 noch diskutiert wird, und spricht sich zum Überwinden struktureller Benachteiligung für eine befristete Quote aus. Sie ist Teil der Architektinnen Initiative (AINW), die drittstärkste Kraft in der Architektenkammer NRW.

Aktuelle Vorständin von AINW ist die Autorin, Architektin und Baukulturexpertin Karin Hartmann. „Auf vielen Ebenen nehme ich einen Wandel hin zu mehr Diversität wahr, jedoch müssen viele strukturelle Hürden noch abgebaut werden, um das volle Potenzial der Branche zu heben.“ Erläutert sie. Auf diese Entwicklungen und die Genese der Rolle der Frauen in der Architektur geht Sie auch in ihrem Buch „Schwarzer Rolli, Hornbrille“, 2022 im JOVIS Verlag erschienen, ein. Dabei geht es auch um Care-Arbeit, Teilzeitstellen, Sichtbarkeit und die Vorherrschaft der alten Männer ein.

Eine Baubranche, die vielfältig ist

Doch die „Die Macht der alten Männer ist vorbei. Erzähl es weiter”, zitiert Annabelle von Reutern, Head of Businessdevelopment bei Concular und Gründungsmitglied beim Verband für Bauen im Bestand e.V., das gleichnamige Lied von Paul Eisen. Darin klingt eine Kampfansage mit, die den Frust erkennen lässt, der sich bei FLINTA* bei dem Versuch zur aktiven Teilhabe in der Baubranche gerade bei jüngeren Generationen einstellt.

Auch Jana Heinemann, von Reutern und sie kennen sich von den Immofrauen, wo Heinemann Expertin für Nachhaltige Quartiersentwicklung ist, wünscht sich „eine Baubranche, die so vielfältig ist, wie die Nutzer*innen, für die wir bauen.“ Einen Hebel sieht sie in der Vernetzung und gegenseitigen Förderung von Frauen. Die Notwendigkeit „starke Netzwerke, Vertrauen und Respekt“ aufzubauen, sieht auch Universitätsprofessorin Dr. Renée Tribble, Fachgebietsleitung StädteBauProzesse an der TU Dortmund.

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Baukultur.NRW  |  Frau im Bau, Lillith Kreiß