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Fakultät Raumplanung

FÜNFTES SYMPOSIUM des Initiativzentrums für politische Bildung und kommunale Demokratie

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FÜNFTES SYMPOSIUM des Initiativzentrums für politische Bildung und kommunale Demokratie Demokratie, das Recht auf Stadt und stadtkulturelle Bildung 20.11.2025 15:00-20:30 Uhr Stadtkirche Sankt Petri, Dortmund

Das „Recht auf Stadt“ ist in zahlreichen internationalen Konventionen verbindlich verankert, etwa in der „Neuen Urbanen Agenda“ der UNO (2016) oder in der „Neuen Leipzig-Charta zur nachhaltigen europäischen Stadt“ in der Europäischen Union (2020); in der „Erklärung von Davos: Eine hohe Baukultur für Europa“ (2018) hat ein breites Bündnis, u.a. der Kulturminister Europas, des Europarats und der UNESCO, die Bedeutung der gebauten Umwelt für das Zusammenleben herausgestellt. Wie aber kommen solche internationalen Verbindlichkeiten vor Ort an, und was bedeutet dies für die Stadtgestaltung in der Praxis? Wo gibt es heute noch demokratisch verfasste Stadträume und welche Werte spiegeln sie? Und was bedeutet das für schulische, fachdidaktische und politische Bildung?

Noch immer lässt eine vertiefte und breite Debatte auf sich warten, wie die notwendigen Kompetenzen, die Lesefähigkeit und ein Bewusstsein gebauter Umwelt, die Mündigkeit im öffentlichen Raum, die Wirksamkeit in der Beteiligung u.a.m. ihren verbindlichen Ort in Bildungszusammenhängen finden können und sollen. Selbst wenn dies ein Querschnittsthema ist: Die politische Bildung ist dringend gefragt – gemeinsam in neuen Prozessen und mit veränderten Akteursgruppen –, das „Recht auf Stadt“ in den Blick zu nehmen und in Bildungskontexten zu verankern. Auch Fächer wie Kunst, der Sachunterricht in der Primarstufe oder die Bildungswissenschaften sind aufgefordert, ihrerseits die politischen und stadtkulturellen Horizonte ihrer Themen in den Blick zu nehmen. Konkret kann es dabei um das individuelle Verständnis von und das Verhältnis zur Gestaltung oder etwa um die vielfältigen Bedeutungsebenen von Kirchenbauten als kulturellem Erbe gehen. Berührt sind zentrale Fragen zu neu gedachten Lebensräumen als zukünftige Spielräume der Städte und damit der Demokratie.

Nachmittagsworkshops - 15:00-17:30 Uhr:

Begrüßung und Einführung in die Veranstaltung

(1) Baukultur NRW: B wie Baukultur. Unterrichtsmaterialien für Grundschulen
(2) Prof. Dr. Barbara Welzel: Stadtspäherinnen und Stadtspäher – eine Choreografie stadtkultureller Bildung
(3) Prof. Dr. Andreas Zeising und Katja Rabe: Spielräume für Kindheit in der Stadt
(4) Dr. Sarah Hübscher und Felix Kutzera: Urbane Kontaktzonen – Stadt als demokratischer Handlungsraum
(5) Laura Di Betta: Öffentlicher Raum, urbane Kunst und Teilhabe

Im Anschluss an die Workshops und den Vortrag besteht die Möglichkeit zum Gedankenaustausch.

 

Abendveranstaltung - 18:30-20.30 Uhr:

Begrüßung und Grußworte

Impuls 1 von Prof. Dr. Barbara Welzel: Kirchen
Impuls 2 von Prof. Dr. Renée Tribble: Partizipation
Vortrag von Peter Köddermann, Geschäftsführer Programm
Baukultur NRW: "B wie Baukultur - Wertschätzung als kulturelle Bedingung zur Entwicklung von Lebensräumen"
& Diskussion

Weitere Information

Flyer (PDF)