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Fakultät Raumplanung
THEMENVORSCHLAG

Fläche des Jahres

Ehemalige Zinkhütte Essen-Bergeborbeck | 2024-2025

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in
  • Abschlussarbeiten - Fläche des Jahres
© Uwe Grützner | TU Dortmund
Drohnen Luftbild
Die Fläche des Jahres geht in die nächste Runde und behandelt im Lehrjahr 2024/25 eine Aufgabe im Essener Stadtteil Bergeborbeck.

Die Fläche des Jahres geht in die nächste Runde und behandelt im Lehrjahr 2024/25 eine Aufgabe im Essener Stadtteil Bergeborbeck. Auf dem Areal einer ehemaligen Zinkhütte haben sich nach Stilllegung der Anlage ab den 1970er-Jahren vielfältige Stadtstrukturen etabliert. Das Untersuchungsgebiet setzt sich heute aus unterschiedlichen, teils widersprüchlichen Nutzungen und Qualitäten zusammen, die in Gänze ein fragmentiertes Stadtbild erzeugen. Städtebauliche und funktionale Mängel kennzeichnen das Areal rund um den Bahnhof Bergeborbeck.

Im Rahmen der Abschlussarbeit soll eine Entwicklung beschrieben werden, die der gewachsenen Struktur mit seinen prägenden Stadtbausteinen und der vielfältigen städtebaulichen und funktionalen Mischung Rechnung trägt. Ziel ist es, durch bauliche, funktionale, aber auch gestalterische Maßnahmen zur Behebung vorhandener Missstände beizutragen. Die konkrete Ausgestaltung des Entwurfes wird anhand eines selbst gewählten Themas vertieft. Die Fläche in Bergeborbeck dient als Untersuchungsraum und Experimentierfläche.

Die Ausarbeitung startet mit dem Sommersemester 2024.

Die Aufgabenstellung findest du hier  (PDF)

 

© Uwe Grützner ​/​ TU Dortmund
v.l: Päivi Kataikko, Felix Kutzera, Caroline Vollmer, Rafaela Weiß, Lukas Hahn, Prof.Renée Tribble

Fläche des Jahres 2024/25: Jurysitzung Quartiersentwicklung Bahnhof Bergeborbeck

Anlass und Ablauf

Unter dem Titel „Fläche des Jahres“ wird jährlich eine Entwurfsaufgabe innerhalb des Ruhrgebiets als Abschlussarbeit angeboten. In Kooperation mit der jeweiligen Fachverwaltung soll so eine aktuelle Planungsaufgabe an der Schnittstelle zwischen Lehre und Praxis durch die Studierenden bearbeitet werden. Dabei sollen die Zusammenhänge zwischen den Rahmenbedingungen des jeweiligen Ortes und den Entwurfsanforderungen auf unterschiedlichen Betrachtungsstufen näher untersucht
und in ein räumlich-gestalterisches Konzept überführt werden.
Die konkrete Ausgestaltung des Entwurfes wird anhand eines durch die Studierenden selbst gewählten Themas vertieft. Die „Fläche des Jahres“ dient als Untersuchungsraum und Experimentierfläche.
Die Aufgabe richtet sich an interessierte Studierende, die ihre Abschlussarbeit (B.Sc. und M.Sc.) am Fachgebiet Städtebau, Bauleitplanung und Stadtgestaltungsprozesse (SBP) absolvieren möchten. Die Arbeit wird durch das Fachgebiet SBP betreut und die jeweilige Ruhrgebietsstadt inhaltlich unterstützt.
Die Bearbeitung der Aufgabe „Fläche des Jahres“ ist jeweils auf ein Jahr ausgelegt. Die Aufgabe ist damit zeitlich auf das Sommersemester 2024 und das Wintersemester 2024/25 beschränkt. Innerhalb dieses Zeitraums war der Bearbeitungszeitraum
entsprechend den Prüfungsordnungen der Fakultät Raumplanung für den Bachelor- (drei Monate Bearbeitungszeitraum) bzw. Masterstudiengang (vier Monate Bearbeitungszeitraum) einzuhalten.
Als Betrachtungsraum diente im Lehrjahr 2024/25 das erweiterte Bahnhofsumfeld im Essener Stadtteil Bergeborbeck. In Kooperation mit der Stadt Essen sollte eine nachhaltige Entwicklung auf dem überformten Areal einer ehemaligen Zinkhütte angestoßen werden, um erkennbare städtebauliche und funktionale Missstände zu beheben.
Insgesamt haben sechs Studierende die „Fläche des Jahres“ als Grundlage ihrer Abschlussarbeit ausgewählt, drei Studierende reichten ihre Arbeit zum Wettbewerb ein (eine Master- und zwei Bachelorarbeiten).

Unterlagen

Alle Studierende hatten Zugriff auf Unterlagen und Informationen zur grundlegenden Bearbeitung der Aufgabe. Je nach Ausrichtung der Abschlussarbeit waren die Studierenden dazu angehalten, sich weitere, tiefergehende Informationen einzuholen.
Die Bearbeitung der Aufgabe „Fläche des Jahres“ ist jeweils auf ein Jahr ausgelegt. Die Aufgabe ist damit zeitlich auf das Sommersemester 2024 und das Wintersemester 2024/25 beschränkt. Innerhalb dieses Zeitraums war der Bearbeitungszeitraum
Als Grundlage der Bearbeitung diente eine Aufgabenstellung mit wesentlichen Hinweisen zu den Rahmenbedingungen und Restriktionen der Bearbeitung, die durch Vertreter:innen der Stadt Essen und des Fachgebiets SBP erarbeitet wurde.

Wettbewerbsleistungen

Zur Teilnahme am Wettbewerb wird von den Studierenden ein DIN A0 Plakat (Querformat) sowie zwei Seiten DIN A4 Erläuterungstext erwartet. Auf dem Plakat sind das städtebauliche Konzept für die Fläche (Maßstab 1:1.000) sowie ergänzende Beikarten
oder ähnliche Inhalte (frei wählbare Maßstäbe und/oder maßstabslos) zur Erläuterung der Entwurfsidee anzuordnen. Hierfür durften die Teilnehmenden – ergänzend zu den Inhalten der Abschlussarbeiten – zusätzliche Karten, Texte, Diagramme etc. er-
arbeiten, die über die Leistung der Abschlussarbeit hinausgingen.

Bewertungsgremium

  • Univ.-Prof. Dr.-Ing. Renée Tribble, Fachgebietsleiterin Städtebau, Bauleitplanung und Stadtgestaltungsprozesse (SBP) Fak. Raumplanung TU Dortmund
  • Stefan Scheffel, Abteilungsleiter 68-1, Amt für Stadterneuerung und Bodenmanagement Stadt Essen
  • Martin Schlegel, Abteilungsleiter Generelle Planung, Amt für Stadtplanung und Bauordnung Stadt Essen
  • Prof. Dr.-Ing. Ilka Mecklenbrauck, Professorin für Städtebau und Entwerfen Fakultät für Umwelt, Gestaltung und Therapie an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen
  • Felix Kutzera, Wiss. Mitarbeiter Fachgebiet Städtebau, Bauleitplanung und Stadtgestaltungsprozesse (SBP) Fak. Raumplanung TU Dortmund

Beurteilungskriterien

Aufgrund der frei wählbaren thematischen Vertiefungen lagen den Abschlussarbeiten keine allgemeinspezifischen Vorgaben zugrunde. Dennoch wurden mit der Aufgabenstellung übergeordnete Kriterien formuliert, die die Grundlage der Entwurfsarbeit dar-
stellten. Folgende Kriterien bilden daher den Bewertungsrahmen:

  • Nachvollziehbarkeit, inhaltliche Konsistenz sowie Innovationsgrad der übergeordneten Grund-/Leitidee
  • gestalterische und räumliche Qualitäten des städtebaulichen Konzepts mit dem Ziel einer hohen Lebens- und Aufenthaltsqualität
  • Qualität der Einbindung in den städtebaulich-freiräumlichen Kontext
  • Etablierung differenzierter Baustrukturen, Wohnformen und Wohnungsgrößen im Sinne einer sozialen und funktionalen Mischung
  • Qualität und Gestaltung von gemeinschaftlichen Grün- und Freiräumen
  • Qualität, Vielfalt und sinnhafte Verortung der vorgesehenen Nutzungen
  • Zukunftsfähigkeit der Ideen hinsichtlich Nachhaltigkeit und Resilienz
  • Sinnhaftigkeit der Erschließung und Abwicklung der Verkehre im Sinne einer zukunftsfähigen Mobilität
  • Darstellungsqualität und Lesbarkeit der Konzeption sowie der zeichnerischen und bildlichen Darstellung
    Die Reihenfolge der Kriterien stellt keine Gewichtung dar.

PreisträgerInnen