Gemeinwohlorientierte Stadtplanung
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Anfang der Dekade wurde die Neue Leipzig-Charta 2020 als Leitdokument für eine zeitgemäße Stadtpolitik in Deutschland und Europa verabschiedet. Stadtentwicklung soll demnach ganz bewusst auf die Stärkung des Gemeinwohls ausgerichtet sein, um eine zukunftsfähige Transformation von Städten und Gemeinden zu ermöglichen.
„Dazu gehören verlässliche öff entliche Dienstleistungen der Daseinsvorsorge sowie der Verringerung und Vermeidung von neuen Formen der Ungerechtigkeit in sozialer, wirtschaftlicher, ökologischer und räumlicher Hinsicht. Die Stärkung von Nachhaltigkeit und Lebensqualität in allen europäischen Städten und Gemeinden stehen dabei im Mittelpunkt“. Ebenso spielen teilhabeorientierte Prozesse und Kooperationen eine wichtige Rolle für eine Gemeinwohlorientierung. Ein wesentlicher Schlüssel dabei ist die Entwicklung von Grundstücken nicht nur nach rein wirtschaftlichen Aspekten, sondern auch im Hinblick auf ein über- zeugendes nachhaltiges Nutzungskonzept.
Nach der Begrüßung zum diesjährigen Neujahrsempfang 2026 durch Stefan Szuggat, Dezernent für Umwelt, Planen und Wohnen der Stadt Dortmund, wird Johanna Debik Vorständin der Montag Stiftung Urbane Räume als Keynote-Speaker zu dieser Strategie referieren. Dabei kann sie von Erfahrungen aus einigen gelungenen Umsetzungsbeispielen berichten. Das Projekt BOB CAMPUS in Wuppertal wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, mitunter dem Deutschen Städtebaupreis 2025.
Die folgende Diskussionsrunde unter Beteiligung der Referent*innen werden Professorin Renée Tribble von der Fakultät Raumplanung der TU Dortmund und der Wittener Stadtbaurat Stefan Rommelfanger mit kurzen Statements einleiten. Birgit Niedergethmann, Leiterin des Stadtplanungs- und Bauordnungsamtes wird durch die Veranstaltung führen. Das Plenum ist herzlich eingeladen gemeinsam mit den Referenten zu diskutieren.
18.30 Uhr Begrüßung Stefan Szuggat Dezernat für Umwelt, Planen und Wohnen, Stadt Dortmund
18.35 Uhr Gemeinwohlorientierte Stadtteilentwicklung Johanna Debik Montag Stiftung Urbane Räume, Bonn
19.15 Uhr Diskussionsrunde unter Beteiligung der Referent*innen mit Statements von Prof. Renée Tribble, TU Dortmund Stefan Rommelfanger, Stadt Wittten
moderiert von Birgit Niedergethmann, Stadt Dortmund
20.00 Uhr Ausklang
Anmeldung
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Birgit Niedergethmann und Maik Draxler Stadtplanungs- und Bauordnungsamt forum-stadtbaukulturdortmundde






